Sonntag, 11. September 2011

Die Geschichte vom Schnuller-Wegzauberer

Was alles so passiert, wenn man kleine Kinder hat...

Irgendwann vor einem Jahr während dem Sonntagmorgen-Herumtollen im Bett der Eltern hatte mein Kleiner sich mal wieder die durchaus hübsch gestaltete Ausgabe von "Märchen aus 1001 und einer Nacht" geschnappt und wollte eine Geschichte vorgelesen bekommen. Die Geschichten waren und sind für Kleinkinder - meiner Meinung nach - nur bedingt zum Vorlesen geeignet. Doch der Dreikäsehoch bestand auf einer Geschichte. Also schlug ich das Buch an einer willkürlichen Stelle auf und landete bei der Geschichte von der Schildkröte.

Nun, vorlesen wollte ich ja nicht, wie bereits erwähnt, aber der Sohnemann saß mit erwartungsfrohen Augen im Schlafanzug im Bett - und hatte einen Schnuller im Mund... und einen in der Hand... und zwei weitere vor sich liegen. Also plapperte ich auf gut Glück und durchaus theatralisch los: "Die Geschichte vom Schnuller-Wegzauberer. Es war einmal...".

Seitdem wird immer mal wieder am Wochenende das besagte Buch aufgeklappt, und zwar genau bei der Geschichte von der Schildkröte. "Gelesen" wird allerdings die Zauberer-Story, jedesmal in einer leicht geänderten Fassung. Daher dachte ich, es wird mal Zeit eine offizielle Version zu erstellen und niederzuschreiben.

Das Ergebnis steht nun auf meiner Webseite zur Verfügung - Die Geschichte vom Schnuller-Webzauberer - bitte mal Probelesen. Für Fehlerkorrekturen etc. bin ich dankbar. Und wer einen Kleinkinder-geeigneten Thriller suchte und die Abgewöhnungszeit von den Beruhigungssaugern verlängern möchte ("meine Schnuller", "gell, der Zauberer kommt noch nicht?"), der darf sich gerne bedienen und beim Vorlesen auch hier und da was verändern.

Achja, Ähnlichkeiten mit Personen der virtuellen und realen Welt sind nicht beabsichtigt und Ähnlichkeiten mit eventuell bereits vorhandenen Werken liegen zwar nicht im Sinne des Erfinders, könnten aber durchaus bestehen. Zumindest was die Worte der Zaubersprüche angeht...Nicht dass mich hier jemand einem Plagiatsverdacht aussetzt. ^^





Dienstag, 6. September 2011

Cloud :: Developer Convention und Informatik 2011 - Wer noch?


Dieser Post ist eine kleine Ankündigung für zwei Veranstaltungen - die "Cloud :: Developer Convention" und die "Informatik 2011".

Die Cloud :: Developer Convention findet am 13. und 14. Oktober in Hamburg statt. René Büst von den Organisatoren hat mich eingeladen vorbeizuschauen und ein wenig über die Veranstaltung zu berichten. Ich muss sagen, das "Line up" der Sprecher und Themen sowie die Agenda würden mich schon reizen - u.a. sind Vertreter von JBoss, Google und RedHat mit an Bord, bei den Infrastruktur-Partners sind mit Google, Windows Azure und Amazon die wohl bekanntesten Vertreter mit an Bord, allerdings auch weitere Anbieter, die es sich bestimmt lohnt anzuschauen.
Zu einer echten Developer Convention wird die Veranstaltung durch einen "Hackathon", gefördert durch den Startup-Partner HackFWD.

Tja, leider kann ich nicht vorbeischauen - da ich solche Veranstaltungen grundsätzlich während Freizeit und Urlaub besuche, muss ich mich ein wenig konzentrieren auf einige wenige im Jahr. Und im Oktober hatte ich schon eine interessante Konferenz gebucht:

Vom 04. bis 07. Oktober findet an TU in Berlin die Informatik 2011 statt. Das Programm ist überwältigend schließlich finden parallel noch die KI 2011 und die MATES 2011 statt. Ich selbst werde am 04. und 05. Oktober vor Ort sein. Berichte über die Veranstaltung erfolgen natürlich wieder hier in diesem Blog, eventuell poste ich einige Kleinigkeiten bei Twitter schon live vom Ort des Verbrechens ;-).

Nun interessiert mich: Wer fährt eventuell nach Hamburg und läßt mich wissen, was dort passiert? Und wer ist eventuell ebenfalls in Berlin?

 


Samstag, 27. August 2011

Mein "Rumpelstilzchen" auf YouTube


 "Rumpelstilzchen" auf YouTube ansehen! 

Was man im Urlaub so alles im Internet findet...

Da hat doch glatt jemand meinen Rumpelstilzchen-Song auf YouTube gepackt - ohne mir davon zu berichten.

Das eingebundene Foto find ich ganz gelungen - aber schafft es jemand ein passables Video dazu zu produzieren?   

Location : Address not available


Mittwoch, 4. Mai 2011

Praktische Finanzrechner auf SZ.de

Wer es nicht wußte:

Auf meinen Seiten biete ich theoretisch und praktisch einiges über Finanzrechner an. Der ein oder andere findet das wohl auch ganz nützlich, zeigen zumindest die Zugriffszahlen auf meine Gadgets und die Seiten selbst.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich bspw. auf den Seiten von Sueddeutsche.de:
Dort werden die kleinen Rechentools allerdings gleich mit Angeboten von Banken und Finanzmaklern verknüpft - nicht schlecht.

Damit muss ich wohl überlegen, wie ich mein eigenes Angebot etwas aufpeppen kann.
Wünsche? Ideen? Her damit!


Sonntag, 20. März 2011

Krankenakten in der Cloud - alles schon da?

In diesem Beitrag möchte ich erläutern, wie ich von unserer Hauapotheke über einen Vortrag zum Thema "Management of health care data" und Cloud IT zu Google komme. Geht nicht? Einfach weiterlesen!

Vor kurzem war unsere Hausapotheke rege in Gebrauch: alle verfügbaren Mittelchen wurden eingesetzt um Fieber, Hals- und Kopfschmerzen und Schnupfen zu bekämpfen. Nachdem wir zumindest teilweise erfolgreich waren, heute der Rückschlag: der Kleine hat mal wieder Fieber und ich verfluche meine Nasennebenhöhlen.

Beim Stichwort "Fieber" fiel mir dann ein Vortrag von der BTW2011 wieder ein. Dieter Gawlick zeigte in seiner Präsentation zum Thema "An Integrated Data Management Approach to Manage Health Care Data" ungefähr folgendes Bild:



Es geht darum, die Masse an Messdaten (Blutwerte, Blutdruckwerte, EKG-Daten, Temperaturkurven etc.), die auf der Intensivstation eines Krankenhauses anfallen, erstmal in einer Datenbank zu konsolidieren. Heute entstehen diese Daten in unterschiedlichen Geräten und können nicht in einer Anzeige kombiniert und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die so gesammelten, quantitativen Daten können nun mit Hilfe von Regeln aus einer Wissensdatenbank zu qualitativen Aussagen aufzubereitet werden. Bei stark Herzinfarkt gefährdeten Patiententen könnte bspw. ein Intervall von Blutdruckwerten festgelegt werden, das als unkritisch gilt. Gehen Messdaten ein, die diesen Bereich verlassen, würde ein Warnung angezeigt und das Krankenhaus-Personal könnte eventuell etwas schneller reagieren. Dafür muss das ganze natürlich entsprechend schnell funktionieren (Stichwort Datenkonsolidierung), die Regeln in der Wissensdatenbank müssen a) aktuell und b) am Besten von den Ärzten selbst definiert werden (bessere Vertrauensbasis) und - zu guter Letzt - die Algorhitmen zur Aussagen-Generierung müssen fehlerfrei und performant laufen.

In dem Vortrag wurde ich die ganze Zeit über das Gefühl nicht los, als würde mehr in dem Thema stecken - aber leider kam zu meiner Entäuschung nichts. Während ich dem Vortrag also noch lauschte, hatte ich dieses Modell bereits in meinen Notizen erweitert - über die Intensivmedizin hinaus. Denn was passiert, wenn ich als Patient von einem Krankenhaus ins andere verlegt werde? Was wenn mein Hausarzt Urlaub hat und ich zur Vertretung muss? Sollten dann nicht "meine" "Messreihen" "mir" und den mich behandelnden Ärzten immer und überall zur Verfügung stehen?

Also alles in die Wolke:


Dann könnte ich bei jedem Arzt zu dem ich gehe darauf vertrauen, dass der Mediziner meine komplette Historie kennt. Keine Chance mehr, dass ich bei einem neuen Arzt die ein oder andere Vorerkrankung (bewußt) auslasse. In die Regeldatenbank könnten langfristig gesetzliche Vorgaben zentral zur Verfügung gestellt werden, genauso Standards, die von anerkannten medizinischen Organisationen definiert werden. Natürlich müssten Sicherheitsstandards definiert werden: Wer darf z.B. an meine Daten und wer nicht? Aber meine Güte, das mit der EC-Karte, dem bargeldlosen Bezahlen und den Kontoauszügen funktioniert doch auch, und die Gesundheitskarte inklusive den Banken - pardon: Krankenkassen - ist auch schon da.

Erst dachte ich: So einfach, warum kommt da sonst keiner drauf? Und dann fiel mir ein: Weil Du's bei Jeff Jarvis gelesen hast. What Google would do? Na, siehe oben bzw, in besagtem Buch.

Das System, dass Dieter Gawlick vorgestellt hat, gibt es bislang nur als Prototyp, der Nachfolger ist in Arbeit. Den Cloud-Ansatz hat Jeff Jarvis im Prinzip schon erläutert. Hm, aber wo gibt es den "Prototyp" schon im Einsatz? Ist das alles nicht schon irgendwo da? Und wenn ja, wer macht nun den nächsten Schritt?