Freitag, 30. November 2012

iGoogle hört auf, Finance2C beginnt

In meinem letzten Beitrag hatte ich ganz am Ende auf eine neue Baustelle hingewiesen. Heute möchte ich erklären wie es dazu kam.

iGoogle stellt den Service ein

Quelle: http://www.googlewatchblog.de/static/img/logos/igoogle.png
Wie vielleicht der ein oder andere weiß, stellt Google seinen Startseiten-Service iGoogle zum 01.11.2013 ein.  iGoogle ist ein netter Dienst, der es erlaubt die eigene Startseite mit Design und Gadgets zu personalisieren. Habe ich auch genutzt - und auch eigene Inhalt dazu bereitgestellt. Und da fängt die Baustelle an. Denn glücklicherweise haben doch einige Leute meine kleinen Finanzrechner wohl auch auf ihrer iGoogle-Seite oder sogar auf anderen Seiten im Netz eingebettet. Und den eigenen Usern muss ich ja irgendeinen Ersatz anbieten. Denn einfach abschalten lassen, fände ich als Nutzer ziemlich mies. Also, was tun?

Zurück in die Zukunft?

Die Gadgets hatte ich bislang nicht nur auf meiner persönlichen iGoogle-Startseite untergebracht, sondern auch auf meiner Webseite entsprechend eingebunden. Praktisch: so konnte ich Funktionalität anbieten und gleichzeitig Werbung machen für meine Mini-Tools.
Das werde ich also demnächst langsam zurückbauen - sprich: Gadgets runter von der Seite, nativer Code wieder rein, so wie es vor einigen Jahren schon einmal war. Zurück in die Zukunft - oder so ähnlich. Und genau das war mir zu wenig.
Irgendeine Verbesserung sollte bei der Umstellung schon bei rumkommen. Meine Webseite Mobil-fähig machen? Hm, das wäre eine interessante Sache. Aber das Projekt hab ich in die Zukunft verschoben. Ist nämlich eine Heidenarbeit, wie ich befürchte. Und außerdem kann zumindest ich meine eigene Seite recht gut mit dem Smartphone bedienen. Da gibt es schlimmere Exemplare im Web.
Ok, der Anspruch sollte vielleicht etwas höher sein, aber mir kam ein anderer Gedanke...

Finance2C

Google verweist in seiner Wortmeldung zum Ende von iGoogle auf Alternativen - u.a. Google Play. Also den App Market für Android-Geräte. Da habe ich eine alte Idee, einen neuen Enthusiasmus und was ganz Praktisches zusammengepackt:

  • die alte Idee: ich wollte schon immer mal die ganzen einzelnen Rechentools in einem Gadget, sprich einer App vereinen
  • der neue Enthusiasmus: Wow, cool, mit meiner eigenen Rechner-App auf dem eigenen Smartphone im nächsten Bank-Berater-Gespräch sitzen und die Zahlen des Beraters auf Herz und Nieren prüfen, das wäre was....
  • das Praktische: Eine Android-App entwickeln... also endlich in Eclipse einarbeiten, die alten Java-Kenntnisse mal wieder auffrischen und mal schauen, ob ich es noch schaffe eine komplette kleine Anwendung zu erschaffen: Programmierung, Design, Marketing und Support von Anfang bis Ende

So, und nun bin ich mittendrin. Finance2C - die Finanzrechner-Kollektion für Android-Geräte ist entstanden. Je ein Stück Programmierung und Design (ok, erste Ansätze) sind geschafft, Marketing beginnt ganz langsam und Support-Strukturen sind immerhin mal geschaffen. Naja, und einen ersten Rückschlag gab es auch schon. Es bleibt noch ein Haufen Arbeit, aber es macht doch Spaß dem Baby beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen - zumal die Statistiken in Google Play behaupten, ich wäre nicht mehr der einzige, der sich die App heruntergeladen hat. :-)

Wie es weitergeht, werde ich wohl mehr und mehr im Finance2C-Blog kundtun. Aber sicherlich wird das ein oder andere auch wieder an dieser Stelle gepostet werden. Es bleibt also spannend!

Quelle: http://finance2c.blogspot.com


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